Kirchenpark an der Lottbek positiv angenommen

Viele Anfragen zur Nutzung

Ammersbek, 13. Juli 2021. Das im Juni der Öffentlichkeit vorgestellte Projekt der Kirchengemeinde Hoisbüttel wird äußerst zustimmend von den Ammersbeker Bürgerinnen und Bürgern angenommen. So lautet das bisherige Fazit von Pastor Ralf Weisswange: „Das sehr positives Feedback bestärkt uns in unserem Vorhaben. Auch unsere zukünftigen Angebote zur Raumnutzung werden jetzt bereits nachgefragt“, erklärt er. Projekt Partner Mike Hemmerich ergänzt: „Wir könnten die meisten Wohnungen direkt heute vermieten. Die Nachfrage nach genau diesem Wohnraum, barrierefrei und im Quartier, ist wie erwartet riesig.“ Es wurde bereits eine Liste mit Interessenten für die geplanten Wohnungen als auch für die Nutzung der neuen multifunktionalen Räumlichkeiten angelegt. „Wir blicken mit Freude auf das kommende Workshopverfahren und werden das große Interesse der Menschen optimal bündeln“, erklärt Hemmerich.

Das Haus ist bereits seit Jahren ein Quartierszentrum, das nicht nur von Kirchenmitgliedern genutzt wird. Das Haus ist ein Treffpunkt für die Ammersbeker unabhängig von Alter, Einkommen, Herkunft und Bildungsstand. Bereits jetzt nutzen zahlreiche kirchliche und nicht kirchliche Organisationen und Vereine die Räume der Kirchengemeinde Hoisbüttel. „Mit dem Abflauen von Corona nimmt die Nachfrage wieder zu“, erklärt Weisswange. Die jetzigen Räumlichkeiten nutzen etwa bereits der Seniorenkreis und die Konfirmanden der Kirchengemeinde, der Freundeskreis Flüchtlinge, die Flötengruppe Flauto Solo, der Israelische Kreistanz, die Bastelgruppe Flinke Finger oder das Gedächtnistraining vom Ammersbeker Bürgerverein, die Schiffszimmer Genossenschaft  und der Ammersbeker Kulturkreis. Natürlich finden hier auch zahlreiche kirchliche Aktivitäten und Angebote der Gemeinde statt, wie etwa Seelsorge- und Trauergespräche sowie Tauf- und Hochzeitsgespräche. Zukünftig sind auch vermehrte musikalische Aktivitäten wie Chor und Orchester und therapeutische Nutzungen wie  Coaching oder Familien- und Paartherapie angedacht.

Dank der Barrierefreiheit im bestehen bleibenden Kirchenschiff können hier auch Rollstuhlfahrer und Menschen mit Rollatoren sehr gut in die Aktivitäten eingebunden werden. Aber auch Filmabende mit Jugendlichen oder Fußballübertragungen werden zukünftig noch einfacher möglich. „Wir freuen uns riesig über den Erhalt dieses einmaligen Kirchenschiffs, denn die Nutzungsvielfalt ist einzigartig für eine Kirche“, so Weisswange. Neben der Barrierefreiheit gibt es etwa eine Induktionsschleife im gesamten Parkettbereich, sodass Menschen mit Höreinschränkungen direkt ohne Lautsprecher die Person, die ins Mikrophon spricht, hören können. Außerdem ist es im Gegensatz zu vielen alten Kirchen im Gottesdienst Raum warm und hell. Pastor Weisswange ergänzt:“ Eine immer wiederkehrende Frage in den letzten Wochen war die nach dem Glockenturm. Dieser wird zwar erst abgerissen, es soll aber natürlich ein neuer Glockenturm entstehen, worin dann unsere jetzigen Glocken wieder wie gewohnt läuten werden.“